Neues Wasserwerk in Niedernhall

 

Wahl fällt auf CARIX-Verfahren von Krüger Wabag / Niedrige Betriebskosten und Umweltfreundlichkeit bei der Reduzierung der Wasserhärte

Bayreuth/Niedernhall 8. Juni 2010 - Der Zeckverband Wasserversorgung Nordostwürttemberg (NOW) treibt den Ausbau der Eigenwasserversorgung weiter voran und setzt dabei auf Wassertechnik von Krüger WABAG, einem Tochterunternehmen von Veolia Water Solutions & Technologies. Ende 2011 soll in Niedernhall ein neues Wasserwerk fertig gestellt werden, ähnlich dem neuen Wasserwerk in Bronn, das seit 2008 in Betrieb ist. Wie in Bronn ist auch in Niedernhall das CARIX-Verfahren vorgesehen, ein Ionenaustauscherverfahren, das dem Wasser Härte entzieht. Nach Fertigstellung sollen mit dieser Anlage rund 300 m3 pro Stunde, bzw. 2,2 Mio m3 Trinkwasser pro Jahr aufbereitet werden. Damit wird im Verbreitungsgebiet die Versorgung mit Trinkwasser in flächendeckend und konstant hoher Qualität sichergestellt. Dieses Projekt ist Teil des großen Vorhabens „Wasserversorgungskonzeption Kochertal", das aus Mitteln des Landes Baden-Württemberg gefördert wird.

Um 25 Prozent steigerte der Zweckverband NOW zwischen 2002 und 2008 seine Wasserabgabe. „Mit dieser Investition setzen wir auf dasselbe Konzept, das wir bereits in Bronn erfolgreich umgesetzt haben", betont NOW-Geschäftsführer Ernst Rommel, „Auf diese Weise können wir unsere Eigenproduktion steigern und unseren Kunden ein Wasser in optimaler Qualität bereitstellen." Wie in Bronn fiel die Wahl auf das CARIX-Verfahren. Aus dem mit einer Ultrafiltrationsanlage entkeimten, aber noch harten Wasser werden die Härtebilder Magnesium und Calcium sowie unerwünschte Stoffe wie Nitrat und Sulfat etwa zur Hälfte zurückgehalten. Ein Riesler entfernt zudem das überschüssige Kohlendioxid. Die Wasserhärte wird bei den Verfahrensschritten von 27° dH auf optimale 13 bis 14° dH reduziert (von hart auf mittel). Die bislang laufenden 13 Referenzanlagen nach dem CARIX-Verfahren belegen, dass das Verfahren besonders niedrige Betriebskosten verursacht, da die Austauscherharze regeneriert werden. Zudem ist das Verfahren besonders umweltfreundlich, weil das Treibhausgas Kohlendioxid bei der Regeneration verbraucht wird und im Gegensatz zu Membranverfahren keine Erhöhung des Phosphorgehaltes im Abwasser durch Antiscalantmittel zu verzeichnen ist.

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Bild 1:

Das Carix-Verfahren, das in Niedernhall eingesetzt wird, funktioniert nach dem Ionenaustauscherverfahren. Erzielt wird eine effiziente Teilenthärtung bei geringen Betriebskosten.

Unternehmensprofil

Krüger WABAG, Berkefeld und ELGA firmieren gemeinsam unter dem Namen VWS Deutschland GmbH, ein Tochterunternehmen von Veolia Water Solutions & Technologies (VWS). VWS ist einer der weltweit führenden Anbieter von Lösungen und Anlagen zur Trink-, Prozess- und Abwasseraufbereitung. Das Produktangebot umfasst Lösungen für ein breites Spektrum an Anwendungen, von der Gebäude- und Schwimmbadtechnik über Kraftwerke und Industrieunternehmen wie Getränke-, Nahrungsmittel- und Pharmahersteller bis hin zu Laboratorien, Kommunen und internationalen Hilfsorganisationen. Veolia Water Solutions & Technologies (VWS) ist Anlagenbauer und Anbieter technischer Lösungen zur Wasseraufbereitung. Mit 9.500 Mitarbeitern in 57 Ländern erwirtschaftete das Unternehmen 2009 einen Umsatz von 2,5 Mrd. Euro. VWS ist ein Tochterunternehmen von Veolia Water, der Wassersparte von Veolia Environnement und Weltmarktführer im Bereich Wasserversorgung und Abwasserentsorgung.

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